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Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain schreibt zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verstärkung folgende Stelle aus:

Professur
„Soziale Arbeit - Prekäre Lebensverhältnisse“
(Bes. Gr. W2 HBesG)
Kennziffer: SW-P-117/20

Die Professur trägt maßgeblich zur Profilbildung und Entwicklung von Forschung und Lehre an der Hochschule RheinMain bei. Mit Blick auf die Ansprüche in Lehre und Forschung wird Folgendes vorausgesetzt:

  • Die Bewerberin/der Bewerber sollte das Fachgebiet mit dem Schwerpunkt "Soziale Arbeit - Prekäre Lebensverhältnisse" in seiner gesamten Breite sowohl in den Bachelor- als auch den Masterstudiengängen des Fachbereichs vertreten können.
  • Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die als Sozialarbeiter:in bereits umfassende Berufserfahrung in einem einschlägigen Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit gemacht, als auch zu Fragestellungen der Sozialen Arbeit, insbesondere zum hier ausgeschriebenen Fachgebiet "Soziale Arbeit - Prekäre Lebensverhältnisse" - theoretisch und/oder empirisch gearbeitet hat. Erwartet wird ein sozial- bzw. erziehungswissenschaftlicher (bzw. vergleichbarer) Abschluss. Ein Abschluss in Sozialer Arbeit sowie eine entsprechende staatliche Anerkennung ist wünschenswert.
  • Profunde Kenntnisse zu Theorien, Methoden und Diskursen im fachwissenschaftlichen Themenfeld "Armut und Prekarität" im Kontext Sozialer Arbeit
  • Vertiefte Kenntnisse zu institutionalisierten Regulierungsweisen von Armut und Prekarität vor dem Hintergrund historischer und aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen
  • Sehr gute Kenntnisse zu kritischen Perspektiven auf den Nexus "Normalität" und "Prekarität"
  • Interdisziplinäre Perspektiven auf "Armut und Prekarität"
  • Großes Interesse an und hohes Engagement in der Lehre. Dies ist neben der bisherigen Lehrerfahrung nachzuweisen durch eine von Ihnen auszuarbeitende "Lehrphilosophie" (vgl.: http://www.hs-rm.de/Handreichung-Lehrphilosophie-Berufung).
  • Hohes Engagement im Bereich Forschung, dazu gehört auch die Bereitschaft zur Mitwirkung im Rahmen bereits etablierter Forschungsstrukturen des Fachbereichs/der Hochschule (Forschungsinstitut RheinMain FoRM, Promotionszentrum Soziale Arbeit ProSozA) sowie die Erfahrung bzw. Bereitschaft zur Einwerbung von Forschungsmitteln
  • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
  • Im Feld ausgewiesene Publikationen, insbesondere zu den in der Professur immanenten Themen sowie einschlägige Forschungsaktivitäten

Erwartet werden zudem:

  • Bereitschaft zur Entwicklung innovativer und studienorientierter Lehr-/Lernkonzepte und Lehrformate (Präsenz, Digital, Hybid)
  • Bereitschaft, englischsprachige Lehrangebote durchzuführen
  • Berücksichtigung des Gender- und Diversity-Aspektes in allen Lehrinhalten
  • Durchführung von Forschungs-, Evaluations- und/oder Praxisentwicklungsprojekten sowie ein hohes Interesse an der Akquise und Durchführung von Drittmittelprojekten
  • Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung
  • Bereitschaft zu regionaler und internationaler Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Praxis

Erwünscht sind darüber hinaus:

Wir bieten:

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und die Leistungsanforderungen der §§ 61 und 62 des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG). Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung. Bei der ersten Berufung in ein Professorenamt erfolgt die Beschäftigung gemäß § 61 Abs. 7 des Hess. Hochschulgesetzes zunächst in einem Beamtenverhältnis auf Probe bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis mit einer dreijährigen Probezeit.

Die Übernahme von Lehrveranstaltungen in den unterschiedlichen Studiengängen des Fachbereichs (darunter Online- und Präsenz-Lehre sowie hybride Lehrformate inklusive Blockveranstaltungen am Wochenende) sowie die Bereitschaft, nach Notwendigkeit auch Lehrveranstaltungen in den Grundlagenfächern des Fachbereichs und in Abstimmung mit der Leitung des Fachbereichs auch an den anderen Fachbereichen der Hochschule anzubieten, wird vorausgesetzt.

Eine detaillierte Aufstellung der Beschäftigungszeiten (inkl. der jeweiligen wöchentlichen Arbeitszeit) ist unbedingt erforderlich.

Die Hochschule RheinMain als familiengerechte Hochschule achtet bei Berufungsverfahren auf entsprechende Führungs- und Sozialkompetenz der Bewerber:innen.

In der o.g. Gruppe der Professor:innen des Fachbereichs sind Frauen unterrepräsentiert. Der Frauenförder- und Gleichstellungsplander Hochschule RheinMain sieht hier eine Erhöhung des Frauenanteils vor. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der o. a. Kennziffer über unser Online-Bewerberportal bis zum 15.12.2020. Bei inhaltlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte per Mail an den Berufungskommissionsvorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Christian Schütte-Bäumner, Mailadresse: dekanat-sw@hs-rm.de. Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung willigen Sie ein, dass Ihre Daten zum Zwecke des Stellenbesetzungsverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Ihre Daten werden nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen wieder gelöscht.
Zusätzliche Unterlagen, die Ihnen nicht als Datei vorliegen (z.B. Arbeitsproben, Exponate), senden Sie bitte ebenfalls unter Angabe der Kennziffer an den:

Präsidenten der Hochschule RheinMain
Postfach 3251
65022 Wiesbaden
Online-Bewerbung