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Die Hochschule RheinMain als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit ihren Studienorten Wiesbaden und Rüsselsheim versteht sich als weltoffene, vielfältige Hochschule. Sie ist anerkannt für ihre wissenschaftlich fundierte und berufsqualifizierende Lehre sowie für ihre anwendungsbezogene Forschung, die eng mit der Lehre verzahnt ist. Insgesamt studieren an der Hochschule RheinMain rund 13.000 Studierende. Die Hochschule RheinMain beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter:innen, davon ca. 250 Professor:innen.

Am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Professur „Soziale Arbeit und Gesundheit“

(Bes. Gr. W2 HBesG)


Kennziffer: SW-P-201/22

Wir suchen für diese Professur eine motivierte und engagierte Persönlichkeit, die ihre umfassenden praktischen Erfahrungen anwendungsbezogen in Lehre und Forschung an unsere Studierenden weitergeben möchte.


Ihr Profil

      • Theoretisch-methodische Positionierung Sozialer Arbeit als partizipative Intervention unter besonderer Berücksichtigung niedrigschwelliger und zugehender Unterstützungsangebote im Sozial- und Gesundheitswesen
      • Hervorragende fachwissenschaftliche Fundierung in den Kontexten Gesundheitschancen und Lebensbewältigung, insbesondere vor dem Hintergrund barrierefreier, teilhabeorientierter Ansätze in gesundheitsbezogenen, klinischen Settings
      • Umfassende Kenntnisse zu theoriebegründeten Handlungsfähigkeiten und professionellem Methodenverständnis der Sozialen Arbeit in mindestens einem der folgenden Bereiche:
        • (Nicht-)Nutzung personbezogener sozialer Dienstleistungsangebote
        • Komplexe und multiple Problemlagen, „hard-to-reach“
        • Health Literacy /Gesundheitskompetenz
      • Sehr gute Berufsfeldkenntnisse in ausgewählten Handlungsfeldern und Settings der gesundheitsbezogenen oder klinischen Sozialen Arbeit, bspw. Prävention/Gesundheitsförderung, Sozialpsychiatrie, Wohnungslosenhilfe und Straßensozialarbeit, Drogenhilfe, Behindertenhilfe, Soziale Bewegungen, Selbsthilfe 
      • Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten, nachgewiesen durch eine Promotion, z.B. in Medizinsoziologie oder Gemeindepsychiatrie, bzw. allgemein im sozialwissenschaftlichen oder erziehungswissenschaftlichen Bereich
      • Wünschenswert wäre ein Abschluss der Sozialen Arbeit mit entsprechender staatlicher Anerkennung
      • Hohes Engagement und Interesse im Bereich Forschung, dazu gehört auch die Bereitschaft zur Mitwirkung im Rahmen bereits etablierter Forschungsstrukturen des Fachbereichs/der Hochschule (Forschungsinstitut RheinMain für Soziale Arbeit FoRM, Promotionszentrum Soziale Arbeit ProSozA)
      • Großes Interesse an und hohes Engagement in der Lehre. Dies ist neben der bisherigen Lehrerfahrung nachzuweisen durch eine von Ihnen auszuarbeitende „Lehrphilosophie“ (vgl. http://www.hs-rm.de/Handreichung-Lehrphilosophie-Berufung)
      • Gute Englischkenntnisse, um Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache anbieten zu können

      Darüber hinaus achtet die Hochschule RheinMain auf entsprechende Führungs- und Sozialkompetenz der Bewerber:innen.

    Ihre Aufgabenschwerpunkte

      • Wahrnehmung des Fachgebiets mit dem Schwerpunkt „Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit“ in seiner gesamten Breite sowohl in den Bachelor- als auch den Masterstudiengängen des Fachbereichs
      • Übernahme von Lehrveranstaltungen in den unterschiedlichen Studiengängen des Fachbereichs (in Form von Online-, Präsenz- und hybriden Lehrformaten)
      • Lehrangebote u.a. auch in englischer Sprache
      • Im Bedarfsfall sind Lehrveranstaltungen in den Grundlagenfächern des Fachbereichs und in Abstimmung mit der Leitung des Fachbereichs auch an den anderen Fachbereichen der Hochschule anzubieten
      • Entwicklung innovativer und studierendenorientierter Lehr-/Lernkonzepte und Lehrformate
      • Aktive Teilhabe an bereits etablierten Forschungsstrukturen des Fachbereichs/der Hochschule
      • Durchführung von Forschungs- und/oder Praxisprojekten sowie Akquise und Durchführung von Drittmittelprojekten
      • Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung
      • Regionale und ggf. internationale Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Praxis

      Wir bieten

        • Ein attraktives Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, die Lehre und Forschung an einer leistungsstarken Hochschule für angewandte Wissenschaften mitzugestalten
        • In einem engagierten Team von Kolleg:innen mitzuarbeiten
        • Junge Menschen auf ihrem akademischen Weg in den Beruf zu begleiten
        • Eine hohe Vielfalt an Studiengängen, Lehrformaten und Lehrarrangements
        • Zugang zur fachbereichsinternen Forschungsförderung und Veranstaltungen zur Förderung des kollegialen Austauschs sowie ein umfassendes Workshop- und Vortragsangebot durch das Forschungsinstitut RheinMain für Soziale Arbeit (FoRM)
        • Tätigkeit an einem forschungsstarken Fachbereich und in den Forschungsschwerpunkten „Professionalität Sozialer Arbeit“ und „Bildungsgerechtigkeit, Health Literacy und Soziale Arbeit“
        • Mitarbeit an Prozessen der Profilierung der Wissenschaft Sozialer Arbeit, z.B. im Methodenlabor Soziale Arbeit
        • Mitarbeit im Promotionszentrum Soziale Arbeit bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen
        • Externe Mitarbeiter:innen-Beratung (Employee Assistance Program – EAP), auch für Angehörige
        • Ein umfangreiches Angebot an interner Weiterbildung und hochschuldidaktischen Weiterbildungsangeboten
        • Betriebliches Gesundheitsmanagement und ein vielfältiges Hochschulsportangebot
        • Landesticket Hessen

        Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und die Leistungsanforderungen der §§ 67 und 68 des Hessischen Hochschulgesetzes (HessHG). Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung. Bei der ersten Berufung in ein Professor:innenamt erfolgt die Beschäftigung gemäß § 67 Abs. 7 HessHG zunächst in einem Beamtenverhältnis auf Probe bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis mit einer dreijährigen Probezeit.

        Der Dienstort ist Wiesbaden. Die Bereitschaft zum Einsatz an allen Standorten der Hochschule wird erwartet.

        Die Hochschule RheinMain strebt eine Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung.

        Ihre inhaltlichen Fragen zur Stellenausschreibung beantwortet Ihnen gerne Herr Prof. Dr. Christian Schütte-Bäumner, E-Mail: dekan-sw@hs-rm.de (Vorsitz der Berufungskommission).

        Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal bis zum 24.02.2023.

        Zusätzliche Unterlagen, die Ihnen nicht als Datei vorliegen (z. B. Arbeitsproben, Exponate), senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die:

      Präsidentin der Hochschule RheinMain
      Postfach 3251
      65022 Wiesbaden
      Online-Bewerbung