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Die Hochschule RheinMain als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit ihren Studienorten Wiesbaden und Rüsselsheim versteht sich als weltoffene, vielfältige Hochschule. Sie ist anerkannt für ihre wissenschaftlich fundierte und berufsqualifizierende Lehre sowie für ihre anwendungsbezogene Forschung, die eng mit der Lehre verzahnt ist. Insgesamt studieren an der Hochschule RheinMain rund 13.500 Studierende. Die Hochschule RheinMain beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter:innen, davon ca. 260 Professor:innen.

Am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Professur
„Theoriebasierte Methodenentwicklung und Digitalisierung in der Sozialen Arbeit“
(Bes. Gr. W2 HBesG)
Kennziffer: SW-P-39/22


Unsere Professor:innen tragen maßgeblich zur Profilierung und Entwicklung von Lehre und Forschung an der Hochschule bei. Mit Blick auf die Ansprüche in Lehre und Forschung suchen wir daher eine engagierte Persönlichkeit mit folgendem Profil:

Ihr Profil

    • Sie kennen die Praxis Sozialer Arbeit aus eigener professioneller Tätigkeit und haben zu Fragestellungen der Sozialen Arbeit theoretisch und/oder empirisch gearbeitet. Sie verfügen über einen Abschluss in Sozialer Arbeit oder einen sozialwissenschaftlichen bzw. vergleichbaren Abschluss (z.B. Kommunikations- und Informationswissenschaften, Sozialinformatik, Medienkommunikation, Erziehungs-/Bildungswissenschaft).
    • Profunde Kenntnisse von Diskursen Sozialer Arbeit im Kontext von Digitalisierung (z.B. digitale Transformation, Virtualisierung, Mediatisierung und Datafizierung von Lebenswelten; gesellschaftlicher Wandel; Digitalisierung von Programmen, Konzepten und Methoden Sozialer Arbeit).
    • Profunde Kenntnisse von Methoden, Arbeitsformen und Theorien der (digitalisierten) Sozialen Arbeit in virtuellen und/oder hybriden Settings, z.B. Onlineberatung, Nutzung von Avataren, digitale Angebote der Selbsthilfe, Assistenzsysteme und Soziorobotik, digitale Verarbeitung und Archivierung von Fällen.
    • Vertiefte Kenntnisse der Auswirkungen, Folgen und Nebenfolgen von Digitalisierung, sowie ein hohes Interesse an damit verknüpften (berufs-) ethischen Diskursen.
    • Hohes Interesse an Fragen der Professionalisierung und Professionalität Sozialer Arbeit im Kontext Sozialer Arbeit und Digitalisierung.
    • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird.
    • Im Feld ausgewiesene Publikationen, insbesondere zu der Professur immanenten Themen sowie einschlägige Forschungsaktivitäten. Bitte belegen Sie diese über eine vollständige Publikationsliste sowie eine Aufstellung der für die Stellen relevantesten Publikationen (max. 5) einschließlich ihres wissenschaftlichen Beitrages zu den immanenten Themen der Stelle.
    • Großes Interesse an und hohes Engagement in der Lehre. Dies ist neben der bisherigen Lehrerfahrung nachzuweisen durch eine von Ihnen auszuarbeitende „Lehrphilosophie“ (vgl. http://www.hs-rm.de/Handreichung-Lehrphilosophie-Berufung).
    • Gute Englischkenntnisse, um Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache anbieten zu können.
    • Die Bereitschaft zur Vernetzung in der Region sowie zur Kooperation mit relevanten Partner:innen, z.B. Fachverbänden, Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, Trägern sozialer Einrichtungen, Nutzer:innen Sozialer Arbeit sowie weiteren relevanten Akteur:innen im Kontext der Ausschreibung.

    Darüber hinaus achtet die Hochschule RheinMain auf entsprechende Führungs- und Sozialkompetenz der Bewerber:innen.

    Ihre Aufgabenschwerpunkte

    • Übernahme von Lehrveranstaltungen in den unterschiedlichen Studiengängen des Fachbereichs (in Form von Präsenz-, Online- und hybriden Lehrformaten) u.a. auch in englischer Sprache.
    • Entwicklung innovativer und studienorientierter Lehr-/Lernkonzepte und Lehrformate (Präsenz, Online, Hybrid).
    • Berücksichtigung von Gender- und Diversity-Aspekten in den Lehrinhalten.
    • Im Bedarfsfall sind Lehrveranstaltungen in den Grundlagenfächern des Fachbereichs und in Abstimmung mit der
      Leitung des Fachbereichs auch an den anderen Fachbereichen der Hochschule anzubieten.
    • Regionale und internationale Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Praxis
    • Durchführung von Forschungs- und/oder Praxisprojekten sowie Akquise und Durchführung von Drittmittelprojekten.
    • Aktive Teilhabe an bereits etablierten Forschungsstrukturen des Fachbereichs/der Hochschule, z.B. im Forschungsinstitut RheinMain für Soziale Arbeit (FoRM) sowie im profilbildenden Forschungsschwerpunkt „Professionalität Sozialer Arbeit".
    • Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung.

      Wir bieten

      • Ein attraktives Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, die Lehre und Forschung an einer leistungsstarken Hochschule für angewandte Wissenschaften mitzugestalten, in einem engagierten Team von Kolleg:innen mitzuarbeiten sowie Menschen in unterschiedlichen Lebensaltern auf ihrem akademischen Weg in den Beruf zu begleiten.
      • Eine hohe Vielfalt an Studiengängen, Lehrformaten und Lehrarrangements.
      • Die Tätigkeit in einem forschungsstarken Fachbereich und in den profilbildenden Forschungsschwerpunkten „Professionalität Sozialer Arbeit“ und „Raum – Alltag – Produktionsweisen des Sozialen“.
      • Zugang zur fachbereichsinternen Forschungsförderung und Veranstaltungen zur Förderung des kollegialen Austauschs sowie ein umfassendes Workshop- und Vortragsangebot durch das Forschungsinstitut RheinMain für Soziale Arbeit (FoRM).
      • Die Mitarbeit an Prozessen der Profilierung der Wissenschaft Sozialer Arbeit an einer wachstumsorientierten Hochschule.
      • Die Mitarbeit im Promotionszentrum Soziale Arbeit bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen.
      • Ein umfangreiches Angebot an interner Weiterbildung und hochschuldidaktischen Weiterbildungsangeboten.
      • Betriebliches Gesundheitsmanagement und ein vielfältiges Hochschulsportangebot.
      • Externe Mitarbeiter:innen-Beratung (Employee Assistance Program - EAP), auch für Angehörige.
      • Landesticket Hessen

      Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und die Leistungsanforderungen der §§ 67 und 68 des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG). Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung. Bei der ersten Berufung in ein Professor:innenamt erfolgt die Beschäftigung gemäß § 67 Abs. 7 HHG zunächst in einem Beamtenverhältnis auf Probe bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis mit einer dreijährigen Probezeit.

      Der Dienstort ist Wiesbaden. Die Bereitschaft zum Einsatz an allen Standorten der Hochschule wird erwartet.

      Die Hochschule RheinMain strebt eine Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung.

      Ihre inhaltlichen Fragen zur Stellenausschreibung beantwortet Ihnen gerne Prof. Dr. Cornelia Füssenhäuser, E-Mail: cornelia.fuessenhaeuser@hs-rm.de (Vorsitz der Berufungskommission).

      Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal bis zum 09.06.2022.

      Zusätzliche Unterlagen, die Ihnen nicht als Datei vorliegen (z. B. Arbeitsproben, Exponate), senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die:

      Präsidentin der Hochschule RheinMain
      Postfach 3251
      65022 Wiesbaden
      Online-Bewerbung