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Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain schreibt zur Verstärkung folgende Stelle aus:

Professur
„Bildung und Soziale Inklusion“
(Bes. Gr. W2 HBesG)
Kennziffer: SW-P-103/20

Mit der Besetzung von Professuren trägt der Berufungsprozess maßgeblich zur Profilbildung und Entwicklung von Forschung und Lehre an der Hochschule RheinMain bei. Mit Blick auf die Ansprüche in Lehre und Forschung wird folgendes vorausgesetzt:

  • Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die sowohl die Praxis Sozialer Arbeit aus eigener professioneller Tätigkeit kennt, als auch zu Fragestellungen der Sozialen Arbeit theoretisch und/oder empirisch gearbeitet hat. Erwartet wird ein sozialwissenschaftlicher (bzw. vergleichbarer) Abschluss. Ein Abschluss in Sozialer Arbeit sowie eine entsprechende staatliche Anerkennung ist wünschenswert.
  • Profunde Kenntnisse zu Theorien, Methoden und Diskursen um informelle und non-formale Bildungsangebote während der gesamten Lebensspanne sowie zu Fragen der sozialen Inklusion und Partizipation in ihren Bezügen zu Fragestellungen Sozialer Arbeit.
  • Ein belegtes Interesse und (Forschungs-)Erfahrungen bezüglich der mehrdimensionalen Verknüpfung von Diskursen der Bildung und Sozialen Inklusion.
  • Umfangreiche Kenntnisse über Bildungs-, Entwicklungs- und Sozialisationsprozesse in ihren Bezügen zu den Arbeits- und Forschungsfeldern Sozialer Arbeit.
  • Ein hohes Interesse an der Weiterentwicklung von Fragen der Professionalisierung und Professionalität von Fachkräften der Sozialen Arbeit in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen.
  • Vertiefte Kenntnisse von wohlfahrtsstaatlichen Strukturen, professionellen Handlungskonzepten und Methoden sozialer Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigungen.
  • Großes Interesse an und hohes Engagement in der Lehre. Dies ist neben der bisherigen Lehrerfahrung nachzuweisen durch eine von Ihnen auszuarbeitende "Lehrphilosophie" (vgl.: http://www.hs-rm.de/Handreichung-Lehrphilosophie-Berufung).
  • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Im Feld ausgewiesene Publikationen, insbesondere zu der Professur immanenten Themen sowie einschlägige Forschungsaktivitäten.

Erwartet werden zudem:

  • Die Übernahme von Lehrveranstaltungen in den unterschiedlichen Studiengängen des Fachbereichs (darunter Online- und Präsenz-Lehrveranstaltungen sowie hybride Lehrformate) inklusive Blockveranstaltungen am Wochenende sowie die Bereitschaft, nach Notwendigkeit auch Lehrveranstaltungen in den Grundlagenfächern des Fachbereichs bzw. in anderen Studiengängen der Hochschule RheinMain in Abstimmung mit der Leitung des Fachbereichs Sozialwesen zu übernehmen.
  • Die Bereitschaft zur Entwicklung innovativer und studierendenorientierter Lehr-/Lernkonzepte und Lehrformate (Präsenz, Digital, Hybrid).
  • Die Bereitschaft, englischsprachige Lehrangebote durchzuführen.
  • Die Berücksichtigung von Gender- und Diversity-Aspekten in allen Lehrinhalten.
  • Die Durchführung von Forschungs-, Evaluations- und/oder Praxisentwicklungsprojekten sowie ein hohes Interesse an der Akquise und Durchführung von Drittmittelprojekten.
  • Die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung.

Erwünscht sind darüber hinaus:

Das Lehrgebiet Bildung und Soziale Inklusion stellt ein Querschnittsthema mit vielfältigen Anknüpfungspunkten dar. Die methodische und inhaltliche Herangehensweise ist daher durch einen inter- und transdisziplinären Zugang orientiert. Relevante Schnittstellen ergeben sich insbesondere zu folgenden Fachgebieten: Soziale Arbeit, Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Rehabilitations- und Gesundheitswissenschaften, Heil- und Sonderpädagogik bzw. Behindertenpädagogik, Soziologie der Behinderung und Rehabilitation, Disability Studies.

Wir bieten:

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und die Leistungsanforderungen der §§ 61 und 62 des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG). Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung. Bei der ersten Berufung in ein Professor:innenenamt erfolgt die Beschäftigung gemäß § 61 Abs. 7 HHG zunächst in einem Beamtenverhältnis auf Probe bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis mit einer dreijährigen Probezeit.

Eine detaillierte Aufstellung der Beschäftigungszeiten (inkl. der jeweiligen wöchentlichen Arbeitszeit) ist unbedingt erforderlich.

Die Hochschule RheinMain als familiengerechte Hochschule achtet bei Berufungsverfahren auf entsprechende Führungs- und Sozialkompetenz der Bewerber:innen.

In der o.g. Gruppe der Professor:innen des Fachbereichs sind Frauen unterrepräsentiert. Der Frauenförder- und Gleichstellungsplan der Hochschule RheinMain sieht hier eine Erhöhung des Frauenanteils vor. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der o. a. Kennziffer über unser Online-Bewerberportal bis zum 12.11.2020. Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung willigen Sie ein, dass Ihre Daten zum Zwecke des Stellenbesetzungsverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Ihre Daten werden nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen wieder gelöscht.
Zusätzliche Unterlagen, die Ihnen nicht als Datei vorliegen (z.B. Arbeitsproben, Exponate), senden Sie bitte ebenfalls unter Angabe der Kennziffer an den:

Präsidenten der Hochschule RheinMain
Postfach 3251
65022 Wiesbaden
Online-Bewerbung